AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Dose.Pilates UG vertreten durch Frau Cagla Kocak, Wolframstraße 41-43 , 70191 Stuttgart im folgenden „Anbieter“ und dem
Kunden, im Folgenden „Kunde“, als Dienstleistungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die vom Auftragnehmer angebotenen Pilateskurse und Dienstleistungen.
(3) Gegenstand der Kurse und des Services ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung in Form von Durchführung der Kurse (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag).
(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nicht gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB, sondern nur gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB.
(5) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird durch den Anbieter ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(6) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für die Nutzung der Social-Media-Kanäle des Anbieters.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Der Kunde bucht bei dem Anbieter eine entsprechende Dienstleistung. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Buchungen erfolgen ausschließlich online über die Webseite des Anbieters. Ohne eine erfolgreiche Buchung ist
eine Teilnahme an den Kursen nicht möglich. Die Preise kann der Kunde der Website des Anbieters entnehmen bzw. dem jeweiligen Angebot.
(2) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.
(3) Die Präsentation und Bewerbung der Dienstleistungen auf den Webseiten, Broschüren des Anbieters oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen die Kurse
nicht durchführen kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung der Kursteilnahme entstandenen Leistungen erhalten.
§ 3 Inhalt der Kurse
(1) Der Anbieter erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet. Die Dienstleistungen umfassen Kurse mit einer Gesamtdauer von 60 Minuten, wovon 50 Minuten
auf aktives Training entfallen.
(2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung der Prozesse und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein dem Kunden. Der Anbieter begleitet den Kunden lediglich bei
der Implementierung. Jeder Kunde ist für seinen Erfolg im Training selbst verantwortlich. Der Anbieter haftet nicht für mangelndes Interesse oder fehlende Trainingserfolge.
(3) Die Durchführung einzelner Bereiche kann durch Dritte Dienstleister durchgeführt werden.
(4) Der Kunde verpflichtet sich, die im Rahmen der Kurse vom Anbieter erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Der Kunde erhält das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran.
(5) Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte von auf der Webseite des Anbieters, Vorträge, Präsentationen, Skripten und sonstige Kursunterlagen. Der Kunde ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu
vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Der Kunde ist auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters mir Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Kursen zu machen.
(6) Der Anbieter wird den Kunden befragen, ob die Kurse zu ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden können. Der Kunde ist frei, ob er sein Einverständnis erklärt.
(7) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter aufgenommene Fotos und Videos, die während der Kurse erstellt werden, für eigene Werbezwecke auf der Webseite und Social-Media-Kanälen verwenden darf, sofern der Kunde dem zuvor
ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 4 Durchführung der Kurse
(1) Die Kurse beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Kunde ist zur Abnahme der Kurse oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Der Kunde erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Kurse von ihm unternommen werden, in seinem eigenen
Verantwortungsbereich liegen.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Kurse abzusagen, sofern bei ihm oder einem dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes
Verschulden daran hindern, die Kurse zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.
(3) Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser dem Kunden einen Ersatztermin an. Kommt über einen Ersatztermin keine Einigung zustande, wird die bereits gezahlte Vergütung dem Kunden erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den bei dem Anbieter tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der
Kosten und Gebühren, die bei dem vom
Kunden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.
(4) Die Abbildung und Beschreibung der Kurse und eines eventuellen Kursortes auf der Website des Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Kurse aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Kursinhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Kursinhaltes eintritt und die Änderung für den
Kunden zumutbar ist.
(6) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der angekündigten Kurse zu ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.
(7) Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.
(8) Der Anbieter ist berechtigt, seine Kurse jederzeit durch Subunternehmer und Dritte erbringen zu lassen. Hierfür benötigt er keine Zustimmung des Kunden.
(9) Die Kunden versichern im Vorraum vor Beginn jedes Kurses auf Anfrage, dass sie gesund sind und keine gesundheitlichen Einschränkungen haben, die eine Teilnahme am Training beeinträchtigen könnten. Der Kunde ist verpflichtet, seine Angaben zu seinem Gesundheitszustand wahrheitsgemäß gegenüber dem
Anbieter zu machen. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden in jeder Kursstunde über seinen Gesundheitszustand zu befragen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Verletzungen des Kunden.
§ 5 Zahlung
(1) Eine Zahlung ist gegenüber dem Anbieter mit den angegebenen Zahlungsmitteln zum vereinbarten Fälligkeitsdatum ohne Abzug zu leisten. Die verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten sind auf der Internetseite des Anbieters aufgeführt.
(2) Rechnungen werden direkt per E-Mail an die Kunden versendet. Sollte ein Kunde keinen Zugriff auf seine E-Mail haben, können Rechnungen nach Absprache mit dem Vertrieb auch im Studio ausgestellt werden.
(2) Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.
(3) Alle Preise auf im Angebot des Anbieters sind Bruttopreise / Nettopreise aufgeführt.
(4) Preise und Mitgliedschaften sind auf der Internetseite des Anbieters verfügbar. Preise und Mitgliedschaften können auch im Studio mit direkter Verbindung zum Vertrieb abgeschlossen werden.
§ 6 Laufzeit und Kündigung des Dienstleistungsvertrages, sowie Stornierungsbedingungen
(1) Der Dienstvertrag wird für die im jeweiligen Vertrag vereinbarte Laufzeit geschlossen. Die Laufzeit des Dienstleistungsvertrags ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag. Wenn es sich um die einmalige Erbringung einer Dienstleistung handelt, ist dies im Vertrag vermerkt und die nachstehenden Absätze des § 6 sind
darauf nicht anwendbar. Preise und Mitgliedschaften sind auf der Internetseite des Anbieters verfügbar.
(2) Eine ordentliche Kündigung des Dienstleistungsvertrages muss spätestens einen Monat vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Schriftform gegenüber dem Vertragspartner erfolgen.
(3) Wird das Vertragsverhältnis nicht bis einen Monat vor Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt, verlängert es sich immer jeweils um einen weiteren Monat, wenn es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher handelt. Bei Unternehmern verlängert sich das Vertragsverhältnis immer jeweils um die ursprüngliche
Laufzeit.
(4) Nach Ende der regulären Laufzeit beträgt die Kündigungsfrist einen Monat bis zum Ende der verlängerten Laufzeit. Die Kündigung muss auch hier in Schriftform erfolgen.
(5) Das Recht zur fristlosen und außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bleibt unberührt.
(6) Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass uns kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(7) Mitgliedschaften können bei bestimmten Gründen wie Schwangerschaft, Umzug oder anderen triftigen Gründen, welche der Anbieter im konkreten Einzelfall prüft, pausiert werden. Die Gründe sind dem Anbieter rechtzeitig mitzuteilen und nachzuweisen.
(8) Für Personal Training muss eine Stornierung mindestens 48 Stunden im Voraus erfolgen. Für alle anderen Kurse gelten die Standard-Stornierungszeiten von 24 Stunden im Voraus.
§ 7 Gewährleistung und Haftung
(1) Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht. Der Erfolg der Kurse liegt zum
größten Teil außerhalb seines Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit des Kunden ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.
(2) Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
(3) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (so genannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und
typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Verletzungen der Kunden, die während der Teilnahme an den Kursen oder der Nutzung der Einrichtungen entstehen. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen
unberührt.
§ 8 Nutzung von Social-Media-Kanälen
(1) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, die im Rahmen der Kurse erstellt werden, auf seinen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen, sofern der Kunde zuvor ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Der Anbieter wird keine Werbevideos oder Bilder von Kunden Social-Media-Kanälen posten, ohne die ausdrückliche Zustimmung der Kunden. Diese Zustimmung kann durch ein
gesondertes Einverständnisschreiben erteilt werden.
(2) Der Kunde hat jederzeit das Recht, seine Zustimmung zur Nutzung von Fotos und Videos für Social-Media-Zwecke zu widerrufen. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen. Nach Erhalt des Widerrufs wird der Anbieter die entsprechenden Inhalte unverzüglich von den Social-Media-Kanälen entfernen.
(3) Der Anbieter haftet nicht für die unbefugte Verwendung von Fotos und Videos durch Dritte, die diese Inhalte von den Social-Media-Kanälen des Anbieters kopiert haben.
§ 9 Datenschutz
(1) Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen, ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt
nicht.
(2) Sofern und soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden im Auftrag verarbeitet, werden die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine marktübliche Vereinbarung zur Verarbeitung von Daten im Auftrag gemäß Art. 28 DS-GVO abschließen.
(3) Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter, die für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlichen Daten verarbeitet und speichert. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.
(4) Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter personenbezogene Daten, einschließlich Fotos und Videos, die während der Kurse aufgenommen werden, ausschließlich mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden für Werbezwecke auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Anbieters verwendet.
(5) Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen auf unserer Homepage unter folgendem Link: [XXX]
§ 10 Widerrufsrecht
Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Anbieter auf die gesonderte Widerrufsbelehrung unter [XXX].
§ 11 Europäische Streitbeilegung
(1) Wir weisen auf die Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO hin: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Hier kann man in die außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten aus Online-Verträgen eintreten.
(2) Wir sind zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen des Dienstleistungsvertrages ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Dienstleistungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist deutsch.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.